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Lomma: Leuchtturm auf dem platten Land

Inmitten des Städtevierecks Riesa, Meißen, Großenhain und Döbeln liegt die 6300-Seelen-Stadt Lommatzsch. Die drei Türme der Wenzelskirche überragen alles andere in der Gegend und leiten den Besucher verlässlich ins schmucke, historische Zentrum. Ein Leuchtturm ganz anderer Art findet sich im Süden der Kleinstadt, den man über die S85 vom Autobahnkreuz Nossen kommend erreicht. Hier hat die Lomma GmbH mit derzeit 115 Mitarbeitern ihren Sitz, der Hersteller von Flughafen-, Anlagen-, Landmaschinen- und Fördertechnik.

Vor wenigen Wochen erst wurde eine neue hochmoderne Montagehalle eingeweiht. Sie ist 1800 Quadratmeter groß. „Damit ist der zweite Bauabschnitt nach der Insolvenz abgeschlossen“, erklärt Martin Spieß, der geschäftsführende Gesellschafter. Die Halle ist mit neun Montage-Nestern ausgestattet, an denen die Mitarbeiter dank neun moderner Deckenkräne effektiv arbeiten können. Vom Flughafen-Gepäckanhänger bis zur Landmaschinentechnik – hier werden künftig alle Produkte der Lomma GmbH in hohen Stückzahlen montiert.

Umsatz verdoppelt

Vor drei Jahren war das noch unvorstellbar. 2003 musste das Unternehmen, das damals vor allem Fahrzeuganhänger für die Landwirtschaft und in großer Stückzahl Grubber herstellte, Insolvenz anmelden. Ein schwarzer Tag für Lommatzsch, denn viele produzierende Industrieunternehmen gibt es in der Gegend nicht. Erst als der ehemalige VW-Topmanager Martin Spieß ins Beraterteam des Insolvenzverwalters eintrat, begann der Hoffnungsfunken wieder zu glimmen. Er hatte neben den richtigen Ideen auch die richtigen Verbindungen. Spieß zögerte nicht lange, als er die Chancen erkannte und kaufte den Betrieb mit damals 46 Beschäftigten zum Jahresende 2005. Seitdem wurden insgesamt zehn Millionen Euro in die Firma investiert.

Produziert werden heute für die Landmaschinentechnik Dreiseitenkipper, Umladewagen und Muldenkipper. Da dies auf einer leistungsfähigen Fertigungslinie passiert, sind hohe Stückzahlen möglich. Besonders lukrativ sind so genannte Flugfeldgeräte, verschiedenste Gepäckanhänger, bis hin zu Container-Dollies. Zu den wichtigsten Kunden in diesem Sektor zählen sowohl die Fraport AG als auch die Acciona Airport Services. So hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem der führenden Hersteller dieser Spezialgeräte entwickelt. Zudem stellt man stapel- und klappbare Transportgestelle bzw. Spezialbehälter aus Stahl her, ebenfalls in diversen Ausführungen und kundenspezifisch abgestimmt. Kein Wunder also, das Martin Spieß für das Jahr 2007 die Verdoppelung des Umsatzes aus dem letzten Jahr auf „gigantische 14 Millionen Euro“ anpeilt.

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